Return To Peeze

Return To Peeze

Im zarten Alter von 12 Jahren spielen die meisten Jungs noch mit LEGO oder zünden Papierkörbe an. Die Jungs von Return To Peeze jedoch gründeten da bereits ihre Band, was einem vielleicht nicht besonders bemerkenswert vorkommen mag, wenn es diese Band nicht in der selben Besetzung auch noch heute geben würde.

13 Jahre kontinuierliche Entwicklung gipfeln in einer Musik, deren Reife und Intensität meist von Musikern erreicht wird, die bereits weit jenseits der 35 sind. Bei Return To Peeze allerdings trifft genau diese Reife auf das glühende Feuer einer Mittzwanziger-Band, bei der der revolutionäre Geist noch zu spüren ist. Ihre Musik bewegt sich dabei zwischen dreckigem Rock, punkig lärmenden Parts bis hin zu wilder, emotionaler Ekstase, gepaart mit dem Wissen, dass man den Blues kennen muss um wirklich überzeugend klingen zu können - als ob sich Soundgarden mit Robert Smith zusammen getan hätten, um John Lee Hooker-Songs zu interpretieren.

Das Quartett verbreitet jedoch keineswegs abgehalfterte Friedensbotschaften, wie der Name vermuten lässt, sondern vergeht sich lauthals in Sarkasmus und Ironie, ohne den Zuhörer am Ende hoffnungslos im Dunkeln stehen zu lassen. Die Band schafft es dabei eine Euphorie zu erzeugen, die ihresgleichen sucht und beweist mit knackigen Umbrüchen und Gitarrenorgien, dass sie ihren eigenen Sound gefunden hat, mit einem Sänger, dessen Stimme eindringlich daherkommt und dabei trotzdem fies hervorblitzen kann.


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